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Victoriafälle
Diego Delso, CC BY-SA

Victoriafälle

Der Sambesi stürzt zwischen Sambia und Simbabwe 108 m tief in eine einzige Basaltschlucht, die Gischt steigt über 400 m hoch: vier Fälle, Livingstone Island und ein Abfluss, der sich zwischen April und November verzehnfacht.

Auf einen Blick

  • 108 m Fallhöhe in der Mitte des Vorhangs
  • Ein Vorhang von etwa 1,7 km Breite, geteilt in vier Fälle
  • Gischt, die mehr als 400 m hoch steigt, sichtbar aus bis zu 50 km
  • Ein Mondregenbogen in der Gischt bei Vollmond
  • Im November sinkt der Abfluss auf etwa ein Zehntel des Aprils
  • Seit 1989 UNESCO-Weltnaturerbe

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Die Victoriafälle im Lauf der Jahreszeiten

ZeitraumDer FlussWas Sie sehen
Februar bis MaiFlutzeit, Höhepunkt im April (laut Zambia Tourism etwa März und April)Die Gischt verdeckt Fuß und Wand der Fälle; spektakulär aus der Luft
Nach der Flut, bis etwa SeptemberFallendDie Seiten von Zambia Tourism weichen ab: am besten April bis etwa Juli auf der einen, bis etwa September besser werdend auf der anderen
OktoberHöhepunkt der Trockenzeit; in der Regel der heißeste und trockenste MonatTeile der Fälle fallen trocken; die sambische Seite ist oft nackter Fels
November und DezemberNiedrigster Abfluss im November, etwa ein Zehntel des AprilsRinnsale, manche Abschnitte trocken, Basaltwände besser zu sehen

Quellen: Zambia Tourism; Wikipedia (Victoria Falls), gelesen im Oktober 2026.

Das sambische und das simbabwische Ufer

UferParkAusgangsortNächster FlughafenAußerdem
Sambia (Osten)Mosi-oa-Tunya National Park, 66 km²Livingstone, etwa 11 kmLivingstone, auf der Straße 15 km von den FällenEastern Cataract, Knife-edge Bridge, steiler Weg zum Boiling Pot
Simbabwe (Westen)Victoria Falls National Park, 23 km²Victoria Falls, gegenüber den FällenVictoria Falls (VFA), 18 km südlich der StadtDevil’s Cataract; Abstieg zum Grund der First Gorge bei Niedrigwasser

Quellen: Zambia Tourism; Wikipedia (Victoria Falls, Flughäfen), gelesen im Oktober 2026.

Vor dem Besuch

  • Regenjacke: Auf dem Höhepunkt der Flut kann auf den Wegen eine Regenjacke oder ein Schirm nötig sein.
  • Ganze Breite: Bei Hochwasser verdeckt die Gischt die Fälle, und ihre ganze Breite lässt sich zu Fuß nicht überblicken.
  • Hitze: Der Oktober ist in der Regel der heißeste und trockenste Monat.
  • Niedrigwasser: Ab Oktober fallen Teile der Fälle trocken, und im November und Dezember führen manche Abschnitte nur noch Rinnsale.
  • Boiling Pot: Der Fußweg hinunter von der sambischen Seite ist steil.
  • Devil’s Pool und Livingstone Island: Ausflüge dorthin hängen stark von der Saison ab und beginnen laut einem Tourismusportal erst, wenn die Strömung nachgelassen hat, etwa zur Jahresmitte.

Reisezeit

  • Höchste Wasserführung März bis April

Anreise

VictoriafälleAusgangsorte

  1. Livingstoneetwa 11 kmVictoriafälle

    Nach Süden über die Mosi-oa-Tunya Road; kurz vor der Grenze führt eine Abzweigung rechts zum Parkplatz, an dem die Wege beginnen.

  2. Flughafen Livingstone15 kmVictoriafälle

    Auf der Straße zu den Fällen; der Flughafen liegt 5 km vom Zentrum Livingstones entfernt.

  3. Lusaka470 kmVictoriafälle

    Auf der Straße nach Livingstone, dann etwa 11 km bis zu den Fällen.

An den Victoriafällen stürzt der gesamte Sambesi in die First Gorge und verlässt sie durch eine einzige, 110 m breite Lücke, zwei Drittel der Vorhangbreite von Westen gerechnet. Die Fälle markieren die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe: Der Mosi-oa-Tunya National Park umfasst 66 km² am sambischen Ufer, der Victoria Falls National Park 23 km² am simbabwischen.

Vier Fälle, zwei Inseln und eine 108 m tiefe Schlucht

Nach Breite und Höhe zusammen gelten die Fälle als größter fallender Wasservorhang der Welt. Der Vorhang ist etwa 1,7 km breit, und seine Abschnitte folgen von Simbabwe im Westen bis Sambia im Osten aufeinander:

  1. Devil’s Cataract (Teufelskatarakt), am simbabwischen Ende.
  2. Die Main Falls (Hauptfälle).
  3. Rainbow Falls (Regenbogenfälle), die höchsten der vier.
  4. Der Eastern Cataract (Ostkatarakt), am sambischen Ende.

Auf der Kante liegen zwei Inseln: Boaruka, auch Cataract Island genannt, nahe dem Westufer, und Livingstone Island nahe der Mitte. Darunter ist die First Gorge an ihrem Westende 80 m tief, in der Mitte 108 m.

  • Den Boiling Pot („kochender Topf“), einen Strudel in der Flussbiegung unterhalb der Fälle, erreicht man über einen steilen Fußweg von der sambischen Seite.
  • Die Victoria Falls Bridge, ein Stahlbogen über der Batoka-Schlucht, verbindet die beiden Länder.
  • Auf der simbabwischen Seite können Sie bei Niedrigwasser bis auf den Grund der First Gorge hinabsteigen.

Der Rauch, der donnert: von den Lozi-Namen bis 1855

Mosi-oa-Tunya, der Lozi-Name, den der sambische Park trägt, bedeutet „der Rauch, der donnert“; der Tonga-Name Shungu Namutitima bedeutet „kochendes Wasser“. Die Gischt verdient beide:

  • In der Regel steigt sie mehr als 400 m hoch, manchmal doppelt so hoch.
  • Sie ist aus bis zu 50 km Entfernung zu sehen.
  • Bei Vollmond erzeugt sie einen Mondregenbogen, den Moonbow.

David Livingstone, der erste Europäer, von dem überliefert ist, dass er die Fälle sah, betrachtete sie am 16. November 1855 von der Insel, die heute seinen Namen trägt. Die UNESCO nahm die Stätte 1989 als Weltnaturerbe auf.

Mosi-oa-Tunya jenseits der Fälle

Der sambische Park erstreckt sich auf etwa 12 km am Sambesi oberhalb der Fälle. Zu seiner Tierwelt gehören:

  • Südliche Breitmaulnashörner, die einzigen in Sambia.
  • Elefanten, vor allem in der Trockenzeit zu sehen.

Das simbabwische Ufer zog dank seiner Besuchereinrichtungen seit jeher weit mehr Besucher an als das sambische. Von September bis Dezember zeigt der Abfluss eine fallende Tendenz, ausgeprägter in Dürrejahren, die häufiger werden.

Häufige Fragen

Liegen die Victoriafälle in Sambia oder in Simbabwe?

In beiden: Die Fälle liegen am Sambesi, auf der Grenze. Das sambische Ufer ist der Mosi-oa-Tunya National Park bei Livingstone, das simbabwische der Victoria Falls National Park neben der Stadt Victoria Falls.

Wie hoch sind die Victoriafälle?

108 m in der Mitte des Vorhangs. Die First Gorge darunter ist an ihrem Westende 80 m tief.

Wann ist die beste Reisezeit für die Victoriafälle?

Nach dem Höhepunkt der Flut: Zambia Tourism legt den Höhepunkt etwa auf März und April, wenn die Gischt einen Großteil der Fälle verdeckt. Bei den besten Monaten widersprechen sich seine Seiten: April bis etwa Juli auf der einen, eine Sicht, die bis etwa September besser wird, auf der anderen. Beide sind sich einig, dass ab Oktober Teile trockenfallen.

Führen die Victoriafälle im November Wasser?

Weniger: Der niedrigste Abfluss, im November, liegt bei etwa einem Zehntel des Aprils. Von September bis Januar kann bis zur Hälfte der Felswand trocken sein, dafür zeigen sich die Basaltwände.

Wie weit ist Livingstone von den Victoriafällen entfernt?

Laut Zambia Tourism etwa 11 km südlich über die Mosi-oa-Tunya Road. Von der Stadt Victoria Falls ist Livingstone etwa 16 km entfernt, über die alte Eisenbahnbrücke.

Welcher Flughafen liegt den Victoriafällen am nächsten?

Der Flughafen Livingstone, auf der Straße 15 km von den Fällen, mit Direktflügen aus Lusaka, Kapstadt, Nelspruit, Johannesburg und Nairobi. Auf der simbabwischen Seite liegt der Flughafen Victoria Falls 18 km südlich der Stadt.

Quellen

7 Quellen
  • Tourism abgerufen am 14. Oktober 2026
  • OpenStreetMap abgerufen am 14. Oktober 2026
  • Wikidata abgerufen am 14. Oktober 2026
  • Wikipedia (de) abgerufen am 14. Oktober 2026
  • Wikipedia (en) abgerufen am 14. Oktober 2026
  • Wikipedia (es) abgerufen am 14. Oktober 2026
  • Wikipedia (fr) abgerufen am 14. Oktober 2026